Statussymbol Kinderwagen: Geschäftsidee aus USA

Kinderwägen dienen heute nicht nur dem Transport von Babys. Manche Eltern sehen den Kinderwagen unter anderem als Statussymbol. Zwei Unternehmen in den USA haben sich entsprechend auf Sonderanfertigungen für stilbewusste Papis und Mamis spezialisiert.

„Custom-made“, sprich maßgefertigt – das gibt es jetzt auch für Kinderwägen. Die Baby-Karrossen von Eddie Serrano muten an wie kleine getunte Autos. Er nennt seine Zwergenmobile „Tot Rodz“, weil das englische Wort „toddler“ für Kleinkind steht. Genau wie die unmittelbaren Wettbewerber von „Kid Kustoms“ hat der Amerikaner seine Werkstatt unter der Sonne Kaliforniens. Sowohl der Erfinder Joe Iacono als auch Eddie Serrano waren gelangweilt von gewöhnlichen Kinderwagen. So experimentierte man herum und Eddie Serrano war es schließlich, der für seine dreijährige Tochter aus einem Tretauto einen Kinderwagen gestaltete. Das Unikat hatte eine runde Haube, eine mattschwarze Optik mit pinkfarbenen Wellen und einem Innenraum aus weißem Vinyl.

Der besondere Kinderwagen sorgte natürlich schnell für besondere Aufmerksamkeit und Serrano entdeckte einen Markt. Viele Eltern fragten nach, wo man so etwas Spezielles bekommen könne. Eigenen Angaben zufolge hat Serrano heute bereits 60 Exemplare seiner „Tot Rodz“ verkauft. Kunden zahlen derzeit zwischen 900 und 4000 Dollar. Quelle: Spiegel online.

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Neu: Die Kinderwagen-Garage

Den Kinderwagen sicher und geschützt abzustellen liegt vielen Eltern am Herzen. Das prognostizieren zumindest die Verantwortlichen kiwabo, die Erfinder der Kinderwagenbox. Die Minigarage ist abschließbar, besteht aus Stahlblech und bietet so den idealen Schutz vor unerwünschten äußeren Einflüssen.

Der eigene Nachwuchs war es bereits vor einigen Jahren, der die Gründer von kiwabo auf die Idee brachte eine Kinderwagenbox analog einer kleinen Garage zu produzieren. Geschäftsführer Steffen Kepper startete mit seiner Geschäftsidee durch, als es im letzten Sommer zu einer Brandserie kam und die Nachfrage entstand. Seither können Eltern, die eine Kinderwagenbox ihr eigen nennen, Kinderwagen und Spielzeug trocken und sicher abstellen.

Der Nutzen der Kinderwagenbox liegt auf der Hand. So sinken die Möglichkeiten, dass böse Buben bzw. Mädels die Gefährte des Nachwuchses in Brand stecken, so grotesk das klingt. Die Kiwabos können derzeit bei Berliner Wohnungsbaugesellschaften, die sich für die Idee und deren Umsetzung erwärmen konnten, für zehn Euro monatlich mieten. In Eigeninitiative können Interessenten ihre Kinderwagenbox selbst beim Hersteller ordern für rund 600 Euro UVP. Weitere Informationen im Netz unter Kiwabo.

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Kinderwägen: Wie wichtig die Arretierung ist

Wie wichtig die Arretierung des Kinderwagens ist, bekam eine Mutter in Österreich jüngst heftig zu spüren. Das Kurzvideo aus einer Überwachungskamera zeigt, wie schnell die harmloseste Situation an Bahngleisen schnell extrem bedrohlich werden kann.

Man hat nur mal kurz weg geschaut, vielleicht eine Mail am Handy gecheckt oder eine SMS geschrieben. Und schon rollt der nicht arretierte Kinderwagen auf und davon. So passiert ist das einer Mutter an einem östereichischen Bahnhof, die nur einige Sekunden nicht aufpasste. Am Bahnsteig hatte sie vergessen den Kinderwagen Ihres Babys zu arretieren und so vor dem Wegrollen zu sichern. Hinzu kam in dem Fall noch die Unaufmerksamkeit eines weiteren Passanten, der Kinderwagen rollte über den Bahnsteig und direkt auf die Gleise. Schauen Sie sich hier als Abschreckung das schier grauenvolle Kurzvideo an. Zur Erleichterung ist zu sagen, dass die Mutter mit dem Schrecken und das Kind mit ein paar leichten Verletzungen davon gekommen ist. Fazit: Lernen Sie aus diesem Extrembeispiel. Egal wo Sie gehen und stehen, die Arretierung des Kinderwagens ist nicht Kür sondern immerwährende Pflicht. Wer mehr erfahren will über Kinderwägen deren Arretierung kann den Kinderwagen-Experten Frank Früchtel kontaktieren auf FFI Baby und Kind oder unter Telefon 09402-7884433.

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Sicherheit im Auto, warum der richtige Kindersitz so wichtig ist

Kinder, die jünger als 12 Jahre alt sind müssen auf dem Rücksitz und in einem geeigneten Kindersitz transportiert werden. Die Zahl der Todesfälle bei Autounfällen zeigt, dass leider viele Kinder falsch oder sogar ungesichert im Auto mitfahren. Hier erfahren Sie worauf es bei Kindersitzen ankommt.

Das Auto gehört zu den Haupttransportmitteln, leider passieren immer mehr Verkehsrunfälle. Daher ist es extrem wichtig Kinder im Auto richtig zu sichern, da sie bei Unfällen sehr gefährdet sind.  Eine schockierende Tatsache: Verkehrsunfälle zählen in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern.
Kindersitze die nicht mit der Europäischen Prüfnorm ECE 44 gekennzeichnet sind, dürfen nicht verwendet werden, da sie den Sicherheitsmaßstäben nicht genügen. Das orangene Prüfzeichen muss sich zusammen mit einer Zweistelligen Zahl am Kindersitz befinden, z.B. ECE 44/03 (gegenwärtige Ausführung).

Die Aufteilung von Kindersitzen in verschiedene Gruppen gibt Aufschluss darüber, für welches Körpergewicht der Sitz passend ist (z.B. Gruppe 0: Von Geburt bis 10 kg, usw.).
 Darüber hinaus gibt es Kombikindersitze, die mehrere Gewichtsklassen abdecken und zudem mitwachsen. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht für jede Gewichtsklasse einen neuen Sitz kaufen müssen.
Der Sitz muss fest im Auto angebracht werden können und die Sicherheitsgurte des Sitzes müssen das Kind fest im Sitz halten. Das Kind darf sich auf keinen Fall herauswinden können. Wichtig für alle Altersgruppen ist eine gute Kopfstütze, damit der Kopf auch wenn das Kind schläft gut gestützt wird.
Kaufen sie auf keinen Fall irgendeinen Kindersitz! Es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass das Kind richtig in den Sitz passt und gemütlich sitzen kann. Außerdem muss der Sitz auch gut in ihr Auto passen, am besten nehmen Sie ihr Auto und ihr Kind beim Kindersitzkauf einfach mit.

Eine Übersicht über die Gewichtsklassen, sowie einen Überblick über verschiedene Sicherungsmöglichkeiten finden sie unter debeka.de.

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Das Baby-Tragetuch – Alternative zum Kinderwagen?

Der Kinderwagen ist das klassische und komfortabelste Fortbewegungsmittel für Babys und Kleinkinder. „Logistisch“ können Straßenbahnfahrten oder Supermärkte schon mal zum Problem werden. Hier eröffnet das Baby-Tragetuch ganz neue Möglichkeiten.

Die Bewegungsfreiheit und Flexibilität eines Baby-Tragetuchs sind Eigenschaften, die gerade junge Eltern gerne zu diesem Transportmittel für ihre Kleinen greifen lassen. Trotz kleinem Begleiter können sich Eltern so ungehindert fortbewegen. Die Flexibilität  ist aber nicht der einzige Vorteil. Das Tragetuch ist auch ganz grundsätzlich praktisch, wenn es gerade nicht gebraucht wird. Es ist leicht zu verstauen und auch ansonsten praktisch zu handhaben. Die Eltern haben die Wahl zwischen vielen verschiedenen Farben und Materialien, für jeden Geschmack und jeden Stil das Richtige. Auch gilt die körperliche Nähe zur Mutter als psychologisch sinnvoll für den kleinen Schützling. Manche mögen es als übertriebene Fürsorge abtun, doch der Körperkontakt fördert das Wohlbefinden und die natürliche Entwicklung des Kindes.

Die Angst, dass das Baby während des Transports im Tragetuch nicht genügend Luft bekommen könnte,  ist unbegründet. Ein Baby besitzt natürliche Schutzreflexe: Es kann von Geburt an den Kopf seitlich legen und würde so nicht unbemerkt die Sauerstoffzufuhr unterbinden, indem es mit Mund und Nase auf der Brust des Trägers aufliegt. Darüber hinaus würde ein Ansteigen des Kohlenstoffdioxid-Gehalts im Blut das Kind wecken.
Die Haltung des Kindes im Tragetuch  – bäuchlings aufrecht oder in der Wiegestellung – entspricht seiner Natur, es würde eine solche Haltung auch im Bettchen bevorzugen.
Das Tragetuch stützt das Köpfchen und die Wirbelsäule, da es sich an die Körperformen optimal anschmiegt. Auch der letzte Grund zur Skepsis gegenüber dem Tragetuch soll noch ausgeräumt werden: Bei richtiger Handhabung des Tuchs – also wenn es fachgerecht und straff gebunden wird – stützt es den Rücken des Trägers mehr, als das es ihn belastet. Wer sich näher für das Tuch interessiert, kann sich hier bei Amazon einige anschauen.

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Immer mehr Eltern transportieren ihre Kinder in Fahrradanhängern

Bereits die Allerkleinsten werden von ihren Eltern auf Radtouren mitgenommen. Die komfortabelste und sicherste Methode hierfür ist wohl der Fahrradanhänger. Damit Ihr Baby auch größere Touren wohl übersteht finden Sie hier einige Tipps:

Als erstes sollte das Baby natürlich immer angeschnallt sein um einen sicheren Sitz des Kindes im Anhänger zu gewährleisten. Weiterhin sollte das Mückennetz immer geschlossen sein, um zu verhindern, dass Steine durch das Hinterrad in den Anhänger geschleudert werden. Meistens wird das Baby in einer Babyschale im Fahrradanhänger transportiert. Man sollte darauf achten, dass diese fest und sicher am Anhänger befestigt und gut gepolstert ist. Oft ist dies nicht der Fall.

Vor allem sollten Sie Ihr Baby vor Zugluft, Kälte und zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Der Großteil der Fahrradanhänger verfügt hierfür über einen Wetterschutz oder sogar über zusätzliche Möglichkeiten zur Klimaregulierung. Ein weiterer wichtiger Punkt, den viele vergessen ist, den eigenen Fahrstil an den kleinen Mitfahrer im Anhänger anzupassen. Solange ihr Baby nicht selbstständig und sicher sitzt, sollten Sie eine Zusatzvorrichtung verwenden.

Tipps für Sitzanfänger:

Die meisten Sitzanfänger hängen, da die Sitze in den Fahrrad Anhänger oft noch zu groß sind, etwas unglücklich in den Gurten. Abhilfe verschaffen hier bspw. die Sitzstützen von zweipluszwei oder der „Snuggler“ von Burley. Stillkissen lassen sich leicht in die richtig form bringen um an den entsprechenden Stellen Halt beim schlafen zu verschaffen.

Bei Beachtung obiger Tipps steht einer Fahrradtour mit Ihrem Baby nichts mehr im Wege. Genauere Informationen und noch mehr Tipps finden Sie hier.

 

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Ökotest: Kinderwägen im Vergleich

Die Zeitschrift Ökotest stellte jetzt die werblichen Aussagen diverser Kinderwagenhersteller auf die Probe. Demnach müssen nahezu alle Hersteller die Girlanden etwas tiefer hängen. Beinahe jedes getestete Baby-Fahrzeug wies Defizite auf, nur drei erhielten das Gesamturteil befriedigend.

Wer einen neuen Kinderwagen erstehen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Wozu viele Eltern und Großeltern allerdings auch bereit sind, schließlich beeinträchtigt die Qualität des Kinderwagens die ersten Wochen des süßen Nachwuchses. Als die Zeitschrift Ökotest jetzt ein Test-Szenario ins Leben rief, um das Marketing der KInderwagen-Hersteller zu hinterfragen, kam so manches unerwartete Ergebnis heraus. Demnach sei zum Beispiel ein Gefährt von Hauck von ungewöhnlich vielen Schadstoffen belastet, so die Studie. An dem Sicherheitsband eines Modells von Bugaboo könne sich ein Kind erdrosseln,
so Ökotest. Drei Hersteller brachten es immerhin auf eine Schulnote drei. Wer mit dem Kauf eines Kinderwagens liebäugelt, sollte sich die Untersuchung ansehen. Hier geht’s zu Ökotest.

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Mit Baby in den Süden? Am besten im Herbst oder Frühling

In letzter Sekunde Koffer packen und Lastminute buchen gehört mit einem Baby der Vergangenheit an, aber das sollte einem erholsamen Familienurlaub nichts im Wege stehen. Es bedarf nur ein wenig mehr Planung wann und wohin die Reise geht.

Das Leben junger Eltern ändert sich ab der Geburt des Kindes sehr, meisten müssen sie bisherige Gewohnheiten ändern und sich mehr den Bedürfnissen des Kindes anpassen. Aber auf den Urlaub muss nicht verzichtet werden, es müssen nur ein Paar Dinge berücksichtigt werden. Auch das Packen muss gut durchdacht werden, damit sie nichts wichtiges vergessen finden sie hier eine Gepäckliste für den Urlaub mit Baby.
Um sicher zu gehen dass der Urlaub sowohl dem Baby als auch den Eltern gefällt muss nicht nur ein schönes Reiseziel ausgewählt werden, sondern auch die optimale Reisezeit und Transportmittel.

Wann Baby alt genug für eine Reise ist, ist ganz von dem Gefühl der Eltern abhängig. In der Regel sind drei Monate alte Babys bereit für den ersten Urlaub. In den ersten drei Lebensmonaten hatten Eltern und Kind normalerweise genug zeit um sich aneinander zu gewöhnen und einen eingespielten Tagesablauf zu finden. Bestenfalls hat sich das Baby schon einen festen Schlaf-Rhythmus. Wenn die reise in den Süden gehen soll, legen sie die Zeit am besten in den Frühling oder Herbst, damit es dem Kind nicht zu heiß wird. Falls sie im Sommer verreisen möchten, dann wählen sie bestenfalls Regionen mit einem dem Deutschen ähnlichen Klima.

Jedes Transportmittel hat seine Vor- und Nachteile bei einer Reise mit Kind. Wichtige Faktoren bei der Entscheidung für das passende Transportmittel sind die Entfernung des Urlaubsziels, das Verhalten ihres Kindes und ihre persönlichen Vorzüge.

Wenn sie vorhaben lange Strecken mit dem Auto zu fahren, sollten sie Schlafrhythmus des Babys nutzen und während der Wachzeiten Pausen einlegen, damit es dem Baby nicht zu langweilig wird. In diesen Pausen können sie zum füttern, spielen und herumlaufen nutzen. Unzufriedene Babys im Auto können Nerven aufreiben. Außerdem müssen sie darauf acht geben, dass es nicht zu warm im Auto wird, und dass das Baby auch keine Zugluft abkriegt.

Bahnreisen eignen sich gut für Familien mit Babys. Während der Fahrt können sie herumlaufen und sich mit dem Kind beschäftigen. Wenn sie ihr Gepäck bei Reisebeginn aufgeben bleibt ihnen ein weiterer Stressfaktor beim eventuellen Umsteigen erspart. Außerdem sind Bahnfahrten für Kinder bis zu 5 Jahren kostenfrei. Jedoch fühlen sich andere Mitreisende schnell von eventuellen Kinder Lärm belästigt und zeigen sich sich nicht immer verständnisvoll.

Selbst mit dem Flugzeug zu verreisen ist kein Problem trotz Baby. Oft fliegen die Kleinen sogar für umsonst mit und können auf dem Schoß der Eltern sitzen. In manchen Flugzeugen gibt es in der vordersten Sitzreihe auch Liegemöglichkeiten für Babys, aber einen dieser Plätze zu ergattern ist nicht einfach. Für Babys sind lange Flühe oft unangenehm, aufgrund der Klimatisierung und der  Bewegungseinschränkung. Daher fliegen sie am besten nicht länger als drei Stunden.

Wenn sie mehr über den Urlaub mit Kind erfahren möchten, werfen sie einen Blick auf folgenden Seiten: urbia.de, babycenter.de

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Wohin mit der Babyschale im Auto?

Mütter haben ihr Kind immer gerne im Blick. Deshalb bevorzugen sie es, die Sitzschale auf den Beifahrersitz zu stellen. Obwohl von den Automobilherstellern ausdrücklich davor gewarnt wird. Denn der rettende Airbag stellt für die Kleinsten eine ernstzunehmende Gefahr dar, was der Crashtest bestätigt.

Reboard-Babyschalen sind für Mütter von Kindern unter neun Monaten nicht mehr wegzudenken. Die Schalen können fest im Auto befestigt und außerhalb des Autos getragen werden. Auf dem Rücksitz befestigt bieten sie dem Kind einen guten Unfallschutz. Mütter stellen die Babyschale aber lieber auf den Beifahrersitz, weil sie das Kind dort besser sehen können.

Dabei wird oft vergessen, dass der Airbag eine tödliche Gefahr für das Kind darstellt. Nicht nur Hinweise im Auto verbieten den Transport von Babyschalen bei eingeschaltetem Airbag, sogar die StVZO hat diesbezüglich ein Verbot aufgestellt. Bei neueren Fahrzeugen kann der Airbag manuell abgeschaltet werden. Oft befindet sich neben oder im Handschuhfach ein Schalter, der mit den Zündschlüssel bedient werden kann. Vergisst man jedoch den Airbag wieder einzuschalten, sobald ein erwachsener Beifahrer mitfährt, könnte dieser bei einem Unfall verletzt werden.

Wo sitzt das Kind richtig?

Auch wenn der Beifahrersitz den besten Blick auf das Kind gewährt, den besten Schutz bietet der Rücksitz. Crashtests haben eindeutig gezeigt, dass die Rückbank in Verbindung mit dem passenden Kindersitz und Gurt der sicherste Platz ist. Es wird empfohlen, Kinder bis zu zwölf Jahren nach hinten zu setzen. Falls vier Kinder im Auto mitfahren, sollte man das größte bzw. älteste Kind mit einer Sitzerhöhung nach vorne setzen.

Folgende Seite enthält eine Liste mit Autos, deren Airbags abschaltbar sind: autobild.de

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Dürfen Kinderwagen im Hausflur abgestellt werden?

Viele junge Eltern, die eine Wohnung in einem Mietshaus bewohnen, wissen oft nicht wohin mit ihrem Kinderwagen. Häufig ist in der Wohnung kaum genug Platz dafür und die Treppe in den Keller ist so steil, dass sie den Kinderwagen nicht ständig hoch und wieder runter tragen können. Doch wohin sonst mit dem Kinderwagen? Diese Frage ist immer wieder ein Anlass für Auseinandersetzungen zwischen Eltern, Mitmietern, Hausmeistern und Vermietern. Dürfen nach dem Mietrecht Kinderwagen im Hausflur abgestellt werden oder nicht?

Im Normalfall sollte hierzu eine Regelung in der Hausordnung oder im Mietvertrag zu finden sein. Ein darin festgelegtes Verbot kann jedoch auch dann unwirksam sein, wenn der Mieter darauf angewiesen ist, den Kinderwagen im Hausflur abzustellen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn es keinen Fahrstuhl gibt und die Eltern den Kinderwagen mehrmals täglich mehrere Stockwerke hoch und runter tragen müssten oder eine körperliche Einschränkung der Eltern oder des Elternteils besteht (AG Braunschweig, AZ: 121C 128/00; AG Aachen, AZ: 84C 512/07).

Ist in der Hausordnung oder im Mietvertrag keine konkrete Kinderwagenregelung niedergeschrieben, darf der Mieter in der Regel den Kinderwagen vorübergehend im Hausflur abstellen. Dieser dient den Mietern, genauso wie die Wohnung, zum bestimmungsgemäßen Gebrauch und ein Abstellen des Kinderwagens sei „selbstverständlich und sozialüblich“ (AG Köln, AZ: 222C 426/00; OLG Hamm, AZ: 15W 444/00). Allerdings müssen die Größe und der Schnitt des Hausflures das Kinderwagen-Abstellen zulassen. Außerdem ist grundsätzlich darauf zu achten, dass der abgestellte Kinderwagen im Hausflur keine anderen Mieter beeinträchtigt und den Zugang zu den Briefkästen nicht behindert. Des Weiteren dürfen mit dem Kinderwagen auf keinen Fall die Fluchtwege und Zugangswege für die Feuerwehr zugestellt werden. (BGH, AZ: VZR 46/06)

Bevor Sie den Kinderwagen einfach im Hausflur abstellen, sollten Sie mit Ihren Nachbarn und Ihrem Vermieter reden und ihnen Ihre Problemlage erläutern. Dann werden sie sicher auch Verständnis für Ihre Lage haben und Sie können einen Kompromiss finden. Quelle: welt.de

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